Es geht weiter!

Fotos: Rosario Rapallini - Eindrücke aus der Malgruppe

Jetzt wird es ernst.
Wir haben mit den Proben für unser Stück begonnen.

Gleichzeitig hat Rosario Rapallini mit 12 Kindern einen begleitenden Malkurs angefangen. Einblicke in diese Arbeit sind hier natürlich auch zu finden. Am Tag der Premiere von VERLOREN werden Bilder in Form einer Ausstellung zu sehen sein.

 

Dienstag - 08. September

Die Videogruppe hat mehrere Videosequenzen mit allen Teilnehmer/innen auf der Wiese und der Studiobühne des Theaters aufgenommen. Bevor es soweit war musste natürlich erst einmal geprobt werden. Wie sich heraus stellte, war der Dreh ziemlich anstrengend und erforderte viel Aufmerksamkeit und Konzentration von allen.

Im nächsten Schritt wird das Material gesichtet und geschnitten. Die fertige Videosequenz wird, ergänzend zu einer Tanzszene, im Stück zu sehen sein.

Fotos: Lars Kwiatkowski

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Dienstag - 15. September


Nach fast 3 Stunden intensiver Probenarbeit konnten wir uns ein gelungenens Stück der Musikgruppe anhören. Geschickt haben die Musiker ein Orchesterstück "zerpflückt" und mit elektronischen Klängen vermischt...

Im Tanz sind zwei Szenen angelegt worden, die im Oktober verfeinert werden. Spaß und Ernsthaftigkeit lagen ganz dicht beieinander und eine Vorfreude auf weitere Szenen konnte sich einstellen...

Die Videogruppe war in der Stadt unterwegs, um neue Motive zu finden und zu filmen. Diese sollen sich in der 1. Szene mit der Musik vom Orchester vermischen.

Fotos gibt es dieses Mal nicht zu sehen, wir haben vergessen zu fotografieren!

 

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Freitag - 18. September


In der Malerei-Gruppe haben sich die Kleinen mit verloren gegangenen Farben beschäftigt. Wie sieht die Welt ohne bunte Farben aus?

Dienstag - 22. September

Heute haben nur einige der TänzerInnen geprobt. Die 5. Szene war dran und die hatte es in sich. Das ICH stand im Mittelpunkt. Dabei spielten die in der ersten Phase kennengelernten 3 Ebenen (Boden/Erde - Zwischenraum - Oben/Himmel) eine Rolle. Es ging darum, sich selbst zu entdecken und dabei die Welt/den Raum um sich herum zu spüren und zu erfahren...

Zur gleichen Zeit arbeitete die Musikgruppe in einem anderen Raum und entwickelte erste Ansätze für die Klang-Collage zum Prolog. Dabei griffen sie auf die aufgenommenen Textpassagen der letzten Probe zurück und verarbeiteten diese.

Da aber noch ein gemeinsamer Probenabschnitt mit den Tänzerinnen zur Szene 5 anstand, wurde dafür eine Musik, durch gemeinsames Improvisieren, angetestet. 

Das Ergebnis war toll! Wir nennen die Musik HERZ-STÜCK.

Musik und Tanz flossen ineinander...
Obwohl alle schon etwas müde waren (der Dienstag ist für alle Beteiligten eine Herausforderung: ein langer Schultag und anschließend 3 Stunden voller Konzentration, um am Stück zu arbeiten) ist jetzt schon zu ahnen, wie gut diese Szene im Stück aufgehoben sein wird.

Die Videogruppe hat ihr Material vom letzten Dienstag gesichtet und die zu bearbeitenden Szenen besprochen. Dann ging es wieder nach Draußen zur Materialsammlung. Im Anschluss haben sie die gemeinsame Gruppenarbeit von Tanz und Musik für die Dokumentation aufgenommen.

 

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Freitag - 25. September

Merkwürdige Sachen sind passiert.
Im Lieblingsessen (Pizza, Suppe, Spagetti) sind Fliegen gefunden worden!

Ein großes Bild entsteht.
VERLOREN + GEFUNDEN gehören unbedingt zusammen!

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Dienstag - 29. September

Es war wieder eine spannende Probe. Im Tanz gelöster, weil alle munterer waren als zur letzten Probe.

Zum ersten Mal wurde mit den großen Masken gearbeitet, was eine genaue Vorbereitung beinhaltete. Wir haben Gänge ausprobiert, dabei festgestellt, dass es ziemlich schwer ist, eine gerade Linie (geradeaus, rückwärts, seitlich und diagonal) zu laufen. Zum Glück gibt es aber noch Proben und wir können daran weiter arbeiten.

Es gibt für die Szene, es ist die 9. im Stück, zwei Gruppen. Die eine, mit Masken vor den Gesichtern, steht für Personen, die verloren wurden oder, die ihre Gesichter verloren haben. Die Anderen sind Suchende, sie suchen diese Personen, z.B. die sie durch Umzüge in eine andere Stadt, durch Scheidungen, durch Ärgernisse u.v.m. verloren haben. Das kann auch nur für einen Moment sein, denn im Streit verliert man gerne sein Gesicht, weil es plötzlich nicht mehr lieb ausschaut...

Die MusikerInnen haben die entsprechende Musik erfunden. Im Gegensatz zum Tanz war diese Probe schwer. Der Rechner bekam "schlechte Laune", warum ist unklar, jedenfalls stürzte er dauernd ab... Doch am Ende kam für die 9. Szene wieder ein tolles Stück zu Stande!

Und wir können sagen, Szene 9 ist gut angelegt und wird demnächst verfeinert.

Aber nicht nur der Rechner hat gesponnen, auch der Fotoapparat!
Iris Sputh hatte zum Glück ihr Handy dabei, nun gibt es doch Bilder zu sehen, aber nicht ganz so klar, was uns aber nicht stört...

Die Videogruppe hat weiter Material gesichtet. Später dann die Gruppenarbeit von Tanz und Musik gefilmt.

Leider hat das Wetter verrückt gespielt, ne, einfach nur geregnet, was die Kameras nicht mögen und deshalb konnten keine Außenaufnahmen gemacht werden. Von Interesse ist das Abrißprojekt direkt gegenüber dem Bahnhof. Brandenburg verliert Häuser durch Rückbau...

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Freitag - 02. Oktober

Drei Themenkomplexe wurden bearbeitet oder besser ermalt:

1. Spurensuche! - zig kleine Füsse liefen über ein, am Boden ausgelegtes, riesiges Papier... und somit konnten die eigenen Abdrücke gefunden werden.

Fotos von W. Rogge

 

2. Was wollen wir NICHT verlieren? - hier zwei Beispiele: ...meine Eltern, ...unsere Wohnung.

3. Was können wir mit unseren Händen finden? - mit den Handballen (stempeln) haben wir unsere Füße, die wir als ganz kleine Kinder hatten, gefunden...

Fotos von Rosario Rapallini

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Dienstag - 06. Oktober

Im Tanz haben wir zum ersten mal mit der Videoleinwand gearbeitet. Das heißt mit Schatten. Für uns war es sehr spannend und auch lustig zu erleben, wie Schatten durch Licht entstehen und auf die Videoleinwand projiziert werden. Zuweilen war das auch nicht lustig, da die Schatten durch größer werden auch bedrohliche Züge bekamen...

Die Videogruppe wird uns in der nächsten Woche einige Sequenzen zeigen. Heute wurde noch einmal in der Stadt gefilmt und für den Prolog die Sequenz geschnitten. Es gibt noch unglaublich viel zu tun und wir sind sehr neugierig wie sich die Bilder mit dem Tanz und der Musik verbinden lassen.

Die Musikgruppe hat wieder ein neues Musikstück erarbeitet. Es heißt: HERZ-STÜCK (2). Ansonsten wurde an bereits erfundenen Stücken weiter gefeilt, um musikalisch in den Endproben sicher spielen zu können.

In der nächsten Woche soll ein erster, lockerer Durchlauf starten. Ersteinmal nur der Tanz und die Musik.

Fotos gibt es keine, wir haben es einfach vergessen...

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Freitag - 09. Oktober

In der Malereigruppe wurde weiter an einem großen Bild gearbeitet. Am 16. Oktober kommen die Teilnehmer/innen zum Schluss der regelmäßigen Treffen und dann heißt es, eine Auswahl unter den entstandenen Bildern zu treffen, diese werden dann im Foyer des Großen Hauses zu sehen sein.

Am 30. Oktober ist 18:30 die Eröffnung.

Wir hoffen natürlich, dass recht viele Brandenburger an diesem Abend bzw. in nächster Zeit die Ausstellung besuchen werden!

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Dienstag - 13. Oktober

Was für ein Chaos! Der erste Durchlauf war ziemlich schwierig!
Die Studiobühne war für uns alle etwas beengend. Wir wussten in manchen Szenen auch nicht mehr, was wir gearbeitet haben. Einmal in der Woche zu proben ist doch etwas wenig und weil so viele andere Ereignisse in der Zwischenzeit passieren, war der Kontakt irgendwie gestört.

Das wird sich ab kommenden Montag ändern. Wir gehen in die letzte Erarbeitungsphase von VERLOREN und noch hoffen wir ganz stark, dass wir nicht verloren sind!

Das war jetzt ein Scherz! Wir haben viel gearbeitet und wenn wir dann täglich proben, erschließen sich die einzelnen Szenen mehr für uns. Außerdem haben wir gesehen, dass es mit der Videoebene, die dann endlich dazu kommt, sehr spannend wird. Die Videogruppe hat uns die Bilder zum Prolog und für die erste Szene gezeigt, dass sah schon toll aus.

 

Donnerstag - 15. Oktober

Heute war eine erste technische Bühneneinrichtung angesagt. Die war bestens durch die Gewerke, Bühnen-, Ton- und Lichttechnik vorbereitet. Wir mussten nur noch mal die Opera für die Videobilder etwas weiter nach vorn hängen lassen, was sehr schnell ging, da einige Bühnentechniker vor Ort waren und diese Korrektur vornahmen.

Anschließend war etwas "Fummelarbeit" angesagt. Es galt 3 Videobeamer einzurichten, um einen wunderbaren Raum für alle Akteur/innen zu erschaffen. Über das Ergebnis waren wir dann ganz glücklich.

Der Platz für die Schülerband, gleich neben dem Orchestergraben, wurde auch schnell gefunden und andeutungsweise eingerichtet.

Hier an dieser Stelle ein Dankeschön an die Kollegen der Technik, vom Ton und Licht!

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Hier enden erst einmal unsere Aufzeichnungen.

Am 30. Oktober 19:30 ist dann die Premiere!

Und wir erhoffen uns, für diesen Abend und für die Vorstellung am 01. November 15:00, viele Zuschauer!

Anfang November wird hier noch einmal berichtet wie die Vorstellungen gelaufen sind und was uns in diesem Zusammenhang bewegt hat.

 

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