Einige Gedanken zum Schluss

[An dieser Stelle wird in nächster Zeit ein Zusammenschnitt der Präsentation eingefügt.]

Das Stück VERLOREN konnte sich mit Hilfe der Videofilme, der Musik und der Masken zu einer sehr ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema entwickeln.

In der Musik entstanden Stücke mit Titeln wie: HERZ-MUSIK, CHAOS, ATEMSTILLE...

In den Videofilmen wurde der Blick in den Stadtteil Wedding gelenkt. Die Verarbeitung einer selbst geschriebenen und als Hörspiel aufgenommenen Geschichte wurde mit Videobildern hinterlegt. Sie brachte eine enorme Tiefe in das Stück. Gesteigert wurde diese noch mit einem weiteren Film, in dem Bilder aus dem Kiez zu einem knallharten Rap gesucht und gefunden wurden. In anderen Filmen zeigte sich aber auch eine zarte Seite im Außenspiegel der Umgebung...

Im Tanz kristallisierte sich das Zwischenspiel als Schwerpunkt heraus. Ein Spiel, welches die große Lust auf Gruppentanz, oder besser, Tanz als Reigen zeigte. Hier kam einmal mehr eine Tanzkultur zum Tragen, die anmutig, wunderschön und lebensfroh ist! Die übrigen Tanzszenen spiegelten eine andere Seite im Leben wider...

Die beeindruckenden Masken machten es möglich, einen "Zweikampf" mit sich Selbst, meist im Verborgenen ausgetragen, sichtbar zu machen...

Es fand tatsächlich eine Verschmelzung aller Kunstebenen statt.

Somit kann abschließend gesagt werden, dass sich in diesem Stück ein ICH mit all seinen Facetten von Freude, Sehnsucht, Schmerz und Ängsten auf die Bühne gewagt hat!

 

Fine Kwiatkowski

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