Wolfsspuren
Eine Suche
Der Wolf - gefürchtetes und verfolgtes, verehrtes und romantisiertes, mythisches und legendenumwobenes Tier.
Heute und auch früher spaltet der Wolf die Menschen in Pro & Contra. Märchen, Fabeln und Kunstwerke weisen darauf hin.
Foto: NABU/Jan Noack
Rüde des Daubitzer Wolfrudels auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz im sächsischen Teil der Lausitz
In dem geplanten Kunst-Projekt sollen die dem Wolf anheim gestellten Eigenschaften untersucht werden. SchülerInnen des Ratsgymnasiums Wolfsburg können sich in den Bereichen Bildende Kunst, Tanz, Musik und Wort ausprobieren und ihren Neigungen in verschiedenen Arbeitsgruppen folgen. Die ca. 14 jährigen entwickeln dabei Fertigkeiten, die ihre Selbstwahrnehmung fördern und ihr Selbstvertrauen stärken. Sie lernen, die Rolle des Wolfs neu zu bewerten und erleben dabei einfach eine schöne und spannende Zeit.
Wir nähern uns dem Wolf auf spielerische Weise, denn mit Sicherheit sind auch charakterliche Gemeinsamkeiten zu entdecken, ob in der Gemeinschaft oder als Individuum. Dabei helfen uns zentrale Fragen wie: Was bedeutet es, in einem Wolfsrudel zu leben? Gibt es Parallelen zwischen Wölfen und Menschen?
Ziel ist es, dass alle Beteiligten Wissenswertes über Tiere, im Speziellen über den Wolf, lernen. Das Besondere am Projekt ist die aktive und kreative Teilhabe am Entstehungsprozess. Die Gruppenleiter geben Anregungen und tragen Sorge dafür, dass die Ideen der SchülerInnen in ihrer Umsetzung zum Erfolg führen.
Um die notwendige Finanzierung zu gewährleisten laufen Antragsverfahren. Sollte die Finanzierung gelingen, wird das Projekt vom 25. bis 29. Juni 2012 in Wolfsburg durchgeführt.
Kooperationspartner sind: der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), die Stadt Wolfsburg und der rhizom e.V. Berlin.
Der Wolfsexperte Markus Bathen vom NABU wird die Schirmherrschaft übernehmen.
Die beteiligten Künstler am Projekt sind:
Künstlerische Leitung und Tanz - Fine Kwiatkowski, Berlin/Marienthal
Malerei - Rosario Rappalini, Eberswalde
Musik - Wolfgang Schliemann, Wiesbaden
Sprache/Theater - Ina Kwiatkowski, Dresden
Video/Dokumentation - Lutz Glandien, Berlin
Projektassistenz - Iris Sputh, Berlin
