Joanna Charchan – Alt-Saxophon, Sopran-Saxophon.
Geboren 1972 in Warschau zieht sie 1990 nach Danzig, um an der Danziger Musikhochschule das Musikerdiplom in der Orgel- und Saxophonklasse zu erlangen. Danach spielt sie unzählige Konzerte und Festivals in Polen, Deutschland, Italien, Spanien, Dänemark, Holland und Ukraine.
Sie spielt Musik für Film- und Theaterproduktionen, für Radiohörspiele und TV-Programme. Für ihre Musik wurde sie mit einem Preis des Präsidenten der Stadt Danzig für junge Musiker ausgezeichnet.
Joanna Charchan war eine aktive Musikerin in der für die Weiterentwicklung des polnischen Jazz wichtigen Szene für Neue Improvisierte Musik in der Abkürzung "yass" gennant. Neben Danzig war Bromberg ein wichtiges Zentrum für die "yass"-Szene und der wohl wichtigste Klub war der Bromberger "mozg". Joanna Charchan war auch im "mozg" eine wichtige und nachhaltige Persönlichkeit.
Jahrelange Kuratorin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe "in progress" für improvisierte und experimentelle Musik in „Zentrum für Gegenwartskunst LAZNIA“ in Danzig. Zur Zeit lebt und arbeitet Joanna Charchan in Berlin.
Joanna Charchan spielte während der "Melancholie-Wochen" in der Berliner Neuen Nationalgalerie zusammen mit der Berliner Kontrabassistin und Komponistin Sabine Worthmann. Mit Sabine Worthmann und dem Schlagzeuger Phillip Bernhardt hat Joanna Charchan ihr Berliner Trio.
2004 wurde sie von dem Kontrabassisten Heinrich Chastca zu einer Zusammenarbeit mit Andy Lumpp - p. und Stefan Hölker - dr. eingeladen. Nach einigen Proben und Studio-Aufnahmen hat sie sich mit dem Trio auf dem Jazzfestival "29.Leipziger Jazztage " präsentiert.
Im März 2008 spielte sie ein aussergewöhnliches Konzert mit Andy Lumpp im Museum Schloss Moyland in der renommierten Konzertreihe "selten gehört".